weiße Teekanne mit 2 Teebechern

japanischer Tee


Eine Japanische Redewendung sagt. „Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist.“ Japan produziert rund 82.000 t Tee pro Jahr. Einen kleinen Teil davon findest Du bei uns im Shop. Japanischer Tee ist sehr gesund und auch eins der meistgetrunkenen Getränke in Japan. Aber auch außerhalb von Japan erfreut sich der Grüntee aus Japan immer mehr an Beliebtheit.

Japanischer Tee

Du kannst Deinen Tee wie die Japaner in einer Teezeremonie zelebrieren oder Du geniest den japanischen Tee zu Mahlzeiten oder auch unterwegs. Dazu empfiehlt sich eine Teeflasche mit integriertem Teesieb.
Die vielen japanischen Namen, wie zum Beispiel Sencha, Genmaicha, Hojicha oder Kabuse wirken anfangs kompliziert, da alle auch leicht unterschiedlich zubereitet werden und sich zu unterschiedlichen Anlässen eignen. Aber wir bringen im Folgenden etwas Licht ins Dunkle und erklären Dir alles Wichtige zu den verschiedenen Teesorten.

Im Großen und Ganzen wird japanischer Tee in vier Kategorien unterteilt:
  • Matcha: Grünteepulver speziell für Teezeremonie
  • Ryokucha: grüner Tee (unterteilt in Sencha, Gyokuro und Bancha)
  • Hojicha: grüner Tee geröstet
  • Genmaicha: grüner Tee mit geröstetem braunem Reis

Matcha

Matcha ist Grünteepulver, welches bei den japanischen Teezeremonien zum Einsatz kommt. Matcha ist mittlerweile auch außerhalb von Japan so beliebt, dass wir Matcha in unserem Japan Shop eine extra Kategorie widmen. Hier geht es zu unserer Matcha-Kategorie.
Ryokucha wird mit grünem Tee übersetzt. Bestellt man in Japan Ocha, was auf Deutsch Tee heißt, dann bekommt man grünen Tee. Dieser macht 90 % der gesamten Teeproduktion in Japan aus. Angebaut wird der grüne Tee nach jährlichen Zyklen, wobei Erntezeitpunkt und Sonneneinstrahlung Einfluss auf den Geschmack haben. In der ersten Ernte im Jahr wird Sencha gepflückt. Sencha macht ca. 80 % der gesamten japanischen Tee-Ernte aus. Hier wird der Tee nicht vor der Sonne geschützt. Ebenfalls in der ersten Ernte wird Gyokuro gepflückt. Anders als beim Sencha, werden die Teeblätter hier einige Zeit vor der Sonne geschützt. Es ist die qualitativ beste Sorte. Aus einer späteren Ernte kommt Bancha, was zu einer niedrigeren Qualität führt.

Sencha

Die beliebteste Teesorte in Japan ist Sencha. Die Teeblätter wachsen bis zur Ernte unter der vollen Sonne. Dies verleiht dem Sencha die typisch dunkle Farbe und einen leicht grasigen, bitteren Geschmack.

Gyokuro

Gyokuro wird vor der Ernte für ca. zwei bis drei Wochen beschattet. Dies verleiht den Teeblättern und später auch dem Tee ein sattes Grün. Durch die Beschattung hat der Tee mehr Chlorophyll. Gyokuro hat einen unverwechselbaren süßen und Umami Geschmack. Gyokuro zählt zu den teuersten japanischen Teesorten.

Bancha

Bancha hat einen geringen Koffeingehalt und wird daher auch sehr gerne am Abend getrunken. Bancha Teepflanzen sind identisch mit Sencha, kommen nur aus einer späteren Ernte, welche meist im Herbst erfolgt. Teilweise wachsen hier auch Blätter aus der Sencha-Ernte nach. Die Teeblätter sind etwas gröber und stellenweise können auch kleine Stängel enthalten sein.

Hojicha

Hojicha ist gerösteter grüner Tee. Anders als bei Ryokucha, werden die Teepflanzen nicht gedämpft, sondern in speziellen Porzellantöpfen bei sehr hoher Temperatur über Holzkohle geröstet. Stiele und Blätter werden gleichermaßen verwendet. Durch die spezielle Röstung bekommt der Tee seine rotbraune Farbe und seinen süßen, nussigen und leicht karamellartigen Geschmack. Mache sagen auch, dass es im Geschmack gerösteten Kaffeebohnen ähnelt. Durch das Rösten ist Hojicha entkoffeiniert.

Genmaicha

Genmaicha wird manchmal auch als Genmai bezeichnet, was übersetzt so viel wie unpolierter, brauner Reis bedeutet. Hier verwenden die Japaner neben den Teepflanzen noch braunen Reis, welcher geröstet und leicht gepufft wird. Das Verhältnis von Teeblättern und Reis liegt bei etwa 50:50, wodurch die leicht gelbe Farbe entsteht. Vom Geschmack ist der Genmaicha sehr nussig und weniger bitter als die anderen Grünteesorten.
Früher wurde dieser Tee von armen Leuten getrunken, die sich keinen reinen Grüntee leisten konnten und den daher mit Reis gestreckt haben. Mittlerweile ist dieser Tee aber eine Lieblingssorte vieler Japaner und vielleicht auch schon Dein Lieblingstee.